Herzlich Willkommen auf der Homepage der Pfadfinder Mauren und Schaanwald.
Wir bieten unseren Mitgliedern ein breitgefächertes Programm und leisten gleichzeitig einen grossen Beitrag zum Maurer Dorfleben.

Im Mittelpunkt jedes Pfadijahrs stehen das Pfadfinder- und das Bienle-/Wölflelager. Auch finden manchmal Internationale Lager statt. Unter anderem das World Scout Jamboree, welches alle vier Jahre stattfindet.

Adresse

Pfadfinder Mauren/Schaanwald
Postfach 303, Auf Berg 124
9493 Mauren, Liechtenstein

Email

pfadimauren@gmail.com

Stufeninformationen

Bienle/Wölfle
Jeden zweiten Samstag treffen sich unsere Kleinsten, die Bienle und Wöfle (BiWös), zur Gruppenstunde. Die BiWös sind Mädchen und Buben zwischen 6 und 12 Jahren. Da wir in Mauren sehr viele Kinder haben, wird die Gruppe manchmal in ältere und jüngere Kinder unterteilt, so dass altersspezifische Aktivitäten unternommen werden können. In den Gruppenstunden wird viel gespielt und gebastelt. Aber am allerliebsten vergnügen wir uns draussen im Wald oder machen ein Feuer und kochen darauf. Alljährliche Traditionen bei den BiWös sind Schlittschuhlaufen in Feldkirch, eine Radtour mit anschliessendem Grillen und Küarbsaschnitza. Auch Landesanlässe gemeinsam mit den anderen Abteilungen Liechtensteins stehen auf dem Programm.
Der Höhepunkt eines jeden BiWö Jahres ist das Sommerlager. Dies findet in der ersten Sommerferienwoche statt und dauert eine Woche. Mit den BiWös übernachten wir immer in einem Pfadfinderhaus in der Schweiz. Das Lager steht immer ganz im Zeichen eines Mottos. So wird gleich von Anfang an das Heim Mottogetreu dekoriert und es werden viele Spiele und Basteleien passend zum Motto gemacht. In einem BiWö Lager darf die Versprechensfeier nicht fehlen. Dort werden die neuen BiWös mit einem Versprechen in den Kreis der Pfadfinder aufgenommen und verdienen sich ihr erstes Abzeichen auf die Uniform. Auch ein Ausflug ins Schwimmbad und der Bunte Abend und gehören traditionell in ein BiWö Lager. Für den Bunten Abend studieren die Kinder in kleinen Gruppen selbstständig Programmpunkte ein und präsentieren sie am Abend den anderen Kindern. Der letzte Lagertag wird dann mit einer Lagerolympiade abgeschlossen.
Weil die Lagerzeit immer die schönste Zeit im BiWö Jahr ist, gehört mittlerweile auch das Herbstlager in unserem Pfadiheim auf Berg zur BiWö-Tradition. So wird das Pfadiheim jeweils für ein Wochenende in eine BiWö-Hochburg verwandelt. Nach dem Herbstlager ist das BiWö-Jahr dann auch schon bald zu Ende. In der letzten Stunde im Dezember schauen wir uns dann gemeinsam einen Weihnachtsfilm auf der Leinwand im Pfadiheim an und treffen uns dann am Abend zur Waldweihnacht.

BiWö Kalender

GV 16 (54)

Pfadfinder
Mit ca. 11 Jahren kommt man in die zweite Stufe zu den PfadfinderInnen. Die Pfadistunden finden jeden Freitag von 19:00-21:00 statt. In den Stunden sind Knaben und Mädchen oft getrennt. Je nach geplanten AKtiviäten, können die Gruppen aber auch zusammen sein. Derzeitig gibt es 4 Pfadileiterinnen für die Mädchen und 3 Pfadileiter für die Jungs. In der zweiten Stufe sind derzeit ca.15 Pfadfinderinnen und ca. 20 Pfadfinder. In den Pfadistunden sind wir meist mit den Jugendlichen in der Natur und machen dort div. Gruppen und Manschaftsspiele in Wald und Wiese. Manchmal werden auch dinge gebastelt oder verschiedene Anlässe vorbereitet. Ausserdem lehren wir den Pfadfindern verschiedene Pioniertechnicken wie Knoten und Bünde, Erste-Hilfe oder auch den richtigen Umgang mit Karte und Kompass, damit sich die Teenager in der Natur zurecht finden können. Dieses Wissen wird dann in den jährlichen Sommerlagern auf die Probe gestellt. Die PfadfinderInnen werden im Lager auf eine 3 Tägige Wanderung (Hike) geschickt, welche sie alleine managen müssen. Natürlich stehen die Jugendlichen in dieser Zeit mit den Leitern per Handy ständig in Kontakt und die vorgegebenen Routen sind für die Pfader gut zu meistern. Neben dem Hike finden im Sommerlager der zweiten Stufe div. andere Aktivitäten statt. Es stehen verschieden Wanderungen und Exkursionen an und es werden Spiele auf und um den Lagerplatz gemacht. An einem Tag findet eine Lagerolympiade statt. Abends nach dem Essen wird oft noch gesungen und Spiele am Lagerfeuer gemacht. Meistens in der ersten Lagerwoche werden die Pfadfinder die zum ersten Mal mit ins Sommerlager gehen getauft. Dabei werden alle Jugendlichen um Mitternacht oder noch später von den Leitern geweckt und müssen aufstehen. Die Pfadi die getauft werden müssen ihren Mut beweisen und erhalten ihren Pfadinamen. Danach gibt es für alle Lagerteilnehmer Pudding.
Am Vorabend vor der Abreise wird aus den Lagerbauten ein riesen Feuer gemacht aus dem dann das legendäre Gückeliführ entsteht. Dabei werden Hühnchen mariniert, auf lange und dünne Baumstämme gespiesst und über der Gluht gebraten. Dieser Gaumenschmaus ist ein toller Abschluss für das 2 Wochen lange Sommerlager. Neben den Pfadistunden und dem Sommerlager gibt es übers Jahr immer wieder andere Anlässe für die zweite Stufe. Da währen zum einen die Anlässe die von den Stufenkommisären vom der PPL organisiert werden und ca, 2mal im Jahr stattfinden. Zum anderen haben wir auch von unserer Abteilung immer wieder Anlässe, wie zum Beispiel Ausflüge oder Werbeaktionen. Oft werden wir auch von anderen Organisationen oder von der Gemeinde angefragt um bei verschiedenen Veranstaltungen mitzuwirken.

GV 16 (49)         GV 16 (52)

 

Pioniere
Zu den Pionieren gehören Pfadfinder ab dem 17. Lebensjahr. Stunden sind jeden Freitag von 19:30-21:30. Als Pionier ist es an der Zeit, in der Abteilung Verantwortung zu übernehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen.

Im Alter von 16 Jahren machen viele den ersten Schritt ins Berufsleben und gestalten somit entscheidend ihre Zukunft. Dieser Prozess des Erwachsenwerdens nimmt natürlich genauso Einfluss auf das Pionierdasein. Selbstständigkeit und Verantwortung spielen eine zentrale Rolle. Die Stunden werden in Rotten selbstständig organisiert. Ob Kinobesuch, Volleyballturnier, Casinoabend, Pizzaplausch oder ein Ausflug ins Alpamare, es ist für jeden etwas dabei. Selbstverständlich gehört auch dazu, gewisse Anlässe vorzubereiten oder das Heim aufzuräumen. Anschliessend zu den Stunden folgt stets ein gemütliches Beisammensein mit offenem Ende. Unser “Pionierräumle“ bietet die passende Atmosphäre für so manch legendäre Abende.
Alljährliche Anlässe wie “Sägassa“ und Hallenturnier bieten Herausforderung und Plausch zugleich. Der Wettkampf mit Pionieren aus anderen Abteilungen des Landes fördert das Gemeinschaftsbewusstsein. Nicht zu vergessen das Sommerlager, welches jedes Jahr nach tatkräftigen Pionieren brüllt. Einem Pionier wird also niemals langweilig.
Pioniere können sich wesentlich am Vereinswesen beteiligen. Ebenfalls erhalten sie einen Einblick in die Organisation der Abteilung und übernehmen wichtige Führungsaufgaben. Viele Pioniere sind in den anderen Stufen als Leiter tätig und/oder verrichten ein Ehrenamt, bei dem sie freiwillig unzählige Stunden ihrer wertvollen Freizeit investieren. Hoffentlich folgen weiterhin solch engagierte Mitglieder. Denn ohne sie wäre ein Fortbestehen unserer Abteilung nicht denkbar.

Ranger/Rover
Die sogenannten 20+ der Pfadfinder sind auch unter dem Namen Rover, für die männlichen Pfader, und Ranger für die weiblichen, bekannt.

Die meisten von uns greifen auf eine lange Zeit bei den Pfadfindern zurück und haben nach Ihrer Zeit als Bienle/Wölfle, Pfadfinder und Pionier und haben es nun auch zur älteren Generation den Rovern & Rangers geschafft. Da man in diesem Alter ziemlich besetzt ist, finden unsere Stunden jeweils einmal im Monat, an einem Freitag Abend oder Samstag, statt. Natürlich sind die „eher noch jung gebliebenen“ auch an einem Freitag Abend im Pionierraum vertreten und versuchen mit vollem Munde stets die jüngeren zu belehren und ihnen zuvor gesammelte Weisheiten und Erfahrungen zu berichten. Unsere „reinen“ Roverstunden verbringen wir dann ganz verschieden, denn je nach Bedarf und Laune sind die Herrschaften schon zu frieden, wenn die Wurst die richtige Farbe und Temperatur hat oder sie sind voller Tatendrang und Energie, welche wir dann natürlich auch nutzen um zum Beispiel den langen Weg zum Sessellift zu bezwingen, welcher uns dann zu einem hübschen urigen Bergrestaurant führt. Ab und zu Packt uns auch der Wunsch, dann auch wirklich aktiv zu werden und einen Berg/Hügel dann ganz zu Fuss zu erzwingen. Was den meisten jedoch stets am meisten Wert ist, ist mit unseren Freunden, die wir meist schon von Kindsaufwärts kennen, Zeit zu verbringen und Neuigkeiten aus zu tauschen.

Generalversammlung 2016

GV 16 (45)